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| Internet - Glossar I |
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I IAP (Internet Access Provider) Firma/Institution, die den Zugang zum Internet bietet. ICMP (Internet Control Message Protocol) Ein Wartungsprotokoll in der ->TCP/IP-Familie, das bei jeder ->TCP/IP-Implementierung benötigt wird. Es ermöglicht zwei ->Knoten innerhalb eines IP-Netzwerks, gemeinsam auf Informationen zum IP-Status und auf Informationen zu Fehlern zuzugreifen. Das Dienstprogramm ->ping stellt über ICMP fest, ob von einem ->Remote-System gelesen werden kann. Icon Ein Icon ist ein kleines Bildsymbol, das eine Bedeutung transportieren soll. In ->HTML-Dokumenten verbergen sich hinter Icons häufg ->Hyperlinks. ICP (Internet Cache Protocol) Dient zur Kommunikation zwischen ->Proxy- bzw. ->Cache-Servern. Mit diesem ->Protokoll können mehrere ->Proxy-Server zu einem hierarchisch organisierten Verbund zusammengeschaltet werden. ICQ Ein ->Freeware-Programm, das ->Message-, ->Chat-, ->Filetransfer-Funktionen und vieles mehr bietet. Wenn es während einer Internetsitzung mitläuft, können Bekannte und Freunde mit demselben Programm sich untereinander direkt ansprechen. Jeder Teilnehmer erhält eine eindeutige UIN (Universale Internet Nummer) ähnlich einer Telefonnummer. IEEE-1394 Die beste, wenngleich bislang auf wenige Geräte beschränkte Videoübertragungsmethode ist die digitale per IEEE-1394, auch FireWire, genannt. Diese in erster Linie auf Initiative von Sony und Apple ins Leben gerufene ->Schnittstelle ist wie geschaffen zur Übertragung digitaler Videoinformationen, obwohl FireWire auch für andere Zwecke geeignet ist. Bisher schafft IEEE-1394 100 ->MBit/s, in Kürze wird es jedoch auch 200 und 400 ->MBit/s geben. IETF (Internet Engineering Task Force) Lockerer Zusammenschluß von Softwareentwicklern in verschiedene Arbeitsgruppen, mit dem Ziel, das Internet weiterzuentwickeln. IIS (Internet Information Server) Software-Produkt von Microsoft, das aus einem ->FTP-, einem ->Gopher- und einem ->WWW-Server besteht. IMAP (Internet Message Access Protocol) IMAP soll in nächster Zeit ->SMPT als Übertragungsprotokoll für ->eMails ablösen. Image Map Grafik, auf der bestimmte Bereiche mit ->Links hinterlegt sind. Impulswählverfahren Das Puls- oder Impulswählverfahren dient zur Wiedergabe der Rufnummer an die Vermittlungsstelle. Wird zunehmend vom moderneren ->Tonwählverfahren abgelöst. Inaktivitätstimer Dieser trennt eine bestehende Datenverbindung automatisch, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit keine Daten mehr übertragen werden. Indeo Ein von der Firma Intel entwickelter ->CODEC für ->AVI-Dateien. Indeo gibt es in zwei Varianten, die untereinander nicht kompatibel sind: Indeo 3.2 und Indeo 4.1. Informationsverschmutzung Eine Unsitte, den Inhalt von Nachrichten z.B. durch übermäßiges Zitieren so aufzublähen, daß man damit unnötig Internet-Resourcen belegt. Infotainment Bezeichnung für ein Informationsangebot, das eine Mischung aus Information und Entertainment (engl.: Unterhaltung) bietet. Inkrementelles Schreiben Dieser Schreibmodus eignet sich für das Schreiben von kleinen ->Datenpaketen. Für kleine ->Backups und Sicherheitskopien wichtiger Daten wie ->Treiber, Software-Pakete u.ä. ist dieses Datenblock-Aufzeichnungsverfahren (->Packet Writing) geeignet. Integer Auch als »Integralzahl« oder »Ganzzahl« bezeichnet. Eine positive oder negative ganze Zahl. In der Programmierung bezeichnet »Integer« einen Datentyp, der ganze Zahlen darstellt. Berechnungen mit Integer-Zahlen laufen wesentlich schneller ab als Berechnungen mit Gleitkomma-Zahlen. Interaktion Fortlaufende Reaktionen von Kommunikationspartnern auf die Aktionen des jeweils anderen. Wichtigste Eigenschaft der neuen ->Multimedia-Anwendungen, bei denen Benutzer und Computer als Kommunkationspartner miteinander interagieren. Interaktives Fernsehen Erweiterung des klassischen Fernsehens um einen Rückkanal zum Sender, bspw. per Kabel, Telefonleitung und einer ->Set-Top-Box. Der Zuschauer kann sich ein individuelles Programm zu jeder Zeit interaktiv zusammenzustellen bzw. individuell in den Programmverlauf, der darauf flexibel reagieren kann, eingreifen oder mitwirken. Interface (engl.: ->Schnittstelle) Interlacing Bei normal abgespeicherten Bildern wird beim Laden das Bild erst im ->Browser angezeigt, wenn es vollständig übertragen wurde. Interlacing ist ein spezielles Speicherverfahren bei dem das Bild in 4 Schichten abgespeichert wird. Beim Ladevorgang erscheint das Bild zwar unscharf aber dafür sofort und wird immer schärfer. Internet (Abkürzung für "International Network") ->TCP/IP basiertes, weltweites Netz von Netzen, das aus dem ->Arpanet entstand. Inzwischen mit vielen Millionen Teilnehmern weltweit. Das Internet besteht u.a. aus den Bereichen ->World Wide Web, ->eMail, ->Gopher, ->FTP, ->Usernet und ->Telnet. Internet - Drafts Arbeits-"Papiere" der Internet Engineering Task Force (->IETF) zu den verschiedenen Internet-Technologien und Softwarestandards. Internet-Router Verbindet ->Netzwerke miteinander und leitet Netzwerkinformationen an andere ->Netzwerke weiter, in der Regel auf eine optimale Strecke über andere ->Router. Internet-Schichtenmodell Modell, das die Struktur von Kommunikationsvorgängen im ->Internet beschreibt. Internet Telephony Die Möglichkeit, über das Internet Telefongespräche zu führen. Mit der entsprechenden, günstig im Internet zu erhaltenen Software kann man sich mit einem anderen Teilnehmer des Internet überall auf der Welt unterhalten. Mit einem Internet-Zugang zum Citytarif, kostet das weltweite Telefongespräch über das Internet nur die Gebühren des Citytarifs. Außer der Software werden ein ->Modem, eine Soundkarte, ein ->Mikrofon sowie eine ->PPP/Slip-Verbindung benötig. InterNIC (International Network Information Center) Ist ein privatwirtschaftlicher Verein und für die Zuteilung und Verwaltung aller ->IP-Adressen des ->Internets auf der Welt zuständig. Für die deutschen Adressen (Endung .de) ist das ->DENIC in Frankfurt zuständig. Interpolation Das Erhöhen der Anzahl von ->Pixeln in einem Bild bzw. das Auffüllen fehlender Farbinformationen für vorhandene ->Pixel durch Bildung der Mittelwerte für die umgebenden ->Pixel. Interpreter (engl.: Übersetzer) Programm, das Befehle einer Programmiersprache (z.B. ->Perl) interpretiert und in Maschinensprache übersetzt (s. auch ->Compiler). Intranet Ein internes ->Netzwerk in Organisationen oder Unternehmen, das die Technik und ->Protokolle des Internet verwendet. Oft auch mit dem Internet verbunden. IPCP (Internet Protocol Control Protokol) Damit werden beim Verbindungsaufbau von ->TCP/IP-Netzwerkverbindungen mittels ->PPP die Verbindungsparameter ausgehandelt. Insbesondere wenn dynamische ->IP-Adressen verwendet werden, wird dieses ->Protokoll benötigt. IP (Internet-Protokoll) Sorgt vor allem dafür, daß ->Datagramme von ->Routern über das Netz an ihr Ziel transportiert werden. IP-Adresse Eine 32 Bit-Zahl, die für jeden Computer im ->Internet einmalig ist. Die IP-Adresse, auch Punkt-Adresse genannt, ist die Zuordnung zur ->MAC-Adresse eines Rechners in Computersprache. IPP (Internet Presence Provider) Die Bezeichnung entstand mit der zunehmenden Kommerzialisierung der angebotenen Dienste im ->Internet. IP-Router Ein System, das mit mehreren physischen ->TCP/IP-Netzwerken verbunden ist und ->IP-Pakete zwischen diesen ->Netzwerken zuordnen oder zustellen kann. IP-Spoofing Sicherheitsrisiko in IP-Netzen. Jemand, der Kontrolle über den Datenweg hat (z.B. ein ->Internet-Provider), kann eine gefälschte ->IP-Adresse vortäuschen. Dadurch können Zugangskontrollen, die lediglich auf der Abfrage der ->IP-Adresse beruhen, umgangen werden. IPX (Internet Packet Exchange) Ein von Novell definierter Standard für Datenübertragung. Da dieser Standard die Ebenen 2 und 3 des ->OSI-Modells abdeckt, ist er inkompatibel mit ->TCP/IP. IR (Internet Registry) Ist für die Vergabe von eindeutigen ->IP-Adressen verantwortlich. IRC (Internet Relay Chat - Internet-Relais-Gespräche) Bezeichnung für ein Live-Gesprächssystem über Internet-Zwischenstationen (Relais-Kette), bei dem praktisch beliebig viele Teilnehmer aus allen Ecken der Welt gleichzeitig per Tastatur, Bildschirm und Modem miteinander kommunizieren können. Um dabei bei den vielen Millionen Internet-Teilnehmern weltweit ein Mindestmaß an Ordnung aufrechtzuerhalten, finden die Gespräche auf einer Vielzahl sogenannter Kanäle (Channels) statt. Um IRC benutzen zu können, wird ein sog. IRC-Client (Kommunikationsprogramm) benötigt. IrDA-Schnittstelle (Infrared Data Association) Die Infrarotschnittstelle wird hauptsächlich für den drahtlosen Datenaustausch von ->Notebooks und Windows-CE-Rechnern untereinander und mit Peripheriegeräten, wie Druckern, Digitalkameras und Mobiltelefonen verwendet. Die ->Datenübertragungsraten von Standard-IrDA liegt bei 115 ->KBit/s, Fast-IrDA ermöglicht ->4 MBit/s. ISAPI (Internet Server Application Programming Interface) Eine Programmierschnittstelle für Internet-Server-Anwendungen, die den ->Microsoft Internet Information Server (MIIS) unter Windows NT benutzen. ISDN (Integrated Services Digital Network) Digitales Telefonnetzwerk, das mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 128 ->KByte pro Sekunde operiert (bei herkömmlicher ->Kanalbündelung). ISO (International Organization for Standardization - Internationale Organisation für Normung) Ein internationaler Verband von 89 Mitgliedsländern, die jeweils durch ihre nationalen Normungsorganisationen vertreten sind, z. B. ->ANSI (American National Standards Institute) für die USA. Die ->ISO legt überregionale Normen für die internationale Kommunikation und den Austausch von Informationen fest. ISOC (Internet Society) Sie koordiniert die technische Weiterentwicklung des ->Internets. ISORM (ISO Open systems interconnection Reference Model) Modell der ->ISO zur Beschreibung von Netzen und ihren Diensten. ISP (Internet Service Provider - s. IAP) IT-Markt IT-Markt ist der Überbegriff für den Handel mit Informationstechnologie. Er beinhaltet die Bereiche ->Hard- und ->Software, ->EDV-Dienstleistungen und auch Unternehmensberatung sowie die Entwicklung und den Vertrieb von Komponenten. ITSP (Internet Telephony Service Provider) Dieser verbindet mit einem ->Gateway das ->Internet mit dem regulären Telefonnetz. Damit können beim ->Internet-Telefonieren auch Teilnehmer erreicht werden, die nur ein normales Telefon besitzen. ITU (International Telecommunication Union) Diese Union ist eine Einrichtung der Vereinten Nationen, die sich mit allen Fragen, welche die Telekommunikation betreffen, befaßt. |
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Habe ich was vergessen? Dann sende mir 'ne eMail. © 1998-2010 by Rolf Didszuns. All rights reserved. Powered by rdmedia - internetservices Erstellt: 14. März 1998 - Aktualisiert: 12.11.2001 Url dieser Seite: http://www.tigerweb.de/internet/glossar/lex9.htm |