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Internet - Glossar    D
 
D

DAA (Data Access Arrangement)
Das ->Interface des ->Modems zur Telefonleitung.

DAB (Digital Audio Broadcasting)
Ein ->digital ausgestrahltes Radioprogramm, das nur mit entsprechend ausgestatteten Geräten empfangen werden kann. Neben Sprache und Musik in CD-Qualität können auch Bilder und Texte empfangen werden.

DAC (Digital to Analog Converter)
Ein ->Baustein, der ->digitale Zahlenwerte in ein ->analoges Ausgangssignal wandelt.

Daemon (Disk And Execution Monitor)
Programm, das in einem Computernetz im Hintergrund auf bestimmte Ereignisse wartet, die dann eine bestimmte Aktion des Daemons auslösen. Am häufigsten anzutreffen ist der Mailer-Daemon für den Betrieb von ->eMails.

DAO (Disc At Once)
Der Brenner beschreibt den CD-Rohling in einem Durchlauf ohne neue Justierung des Lasers. Dieses Aufzeichnungsverfahren muß sowohl der CD-Recorder als auch die Brenner-Software unterstützen. Der Anwendungsbereich von Disc At Once liegt im wesentlichen bei der Herstelung von Audio-CDs.

DAP (Directory Access Protocol)
Damit kann von einem ->Client auf einen ->X.500-Server zugegriffen werden.

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DAT (Digital Audio Tape)
Speichermedium für Musik und Daten. Auf ein DAT-Band passen 2 oder 4 ->GByte, je nach Medium.

DataGlove
Datenhandschuh für die Steuerung und Navigation in der ->virtuellen Realität (s. auch ->VR).

Datagramm
Von ->TCP/IP oder durch anderes ->Protokoll definiertes ->Datenpaket im Internet, das einen festgelegten Kopf, Ende und Länge hat.

Dateitransfer
Übertragen von Dateien von einem auf ein anderes Computersystem mittels ->FTP.

Datenautobahn (Information Highway)
Hochgeschwindigkeitsnetz über das sehr große Datenmengen transportiert werden können.

Datenbank
Als Datenbank wird bereits eine Datei, die lediglich Adressen enthält, bezeichnet. Dabei kann eine Datenbank mehrere Tabellen in einer Datei zusammenfassen. Bei PC-Datenbanken ist üblicherweise nur eine Tabelle pro Datei erlaubt. Es lassen sich aber Tabellen aus verschiedenen Dateien verknüpfen.

Datenbus
Als Datenbus werden alle Leitungen (ohne Steuersignale) zusammengefaßt, über die im Computer die Daten übertragen werden. Jede Leitung ist für die Übertragung eines ->Bit des gesamten Datenpakets zuständig. Die Anzahl der Datenleitungen ergeben die Breite des Datenbusses. So hat ein 8 ->Bit breiter Datenbus 8 Datenleitungen und kann damit 8 ->Bit eines Datenpakets gleichzeitig transportieren.

Datenkompression
Reduktion des Speicherbedarfs von ->digitalen Daten.

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Datensatz
Der Datensatz faßt alle zu einem Tabelleneintrag gehörigen Angaben logisch zusammen.

Datenschutz
Gesetze zum Schutz vor Mißbrauch personenbezogener Daten (s. auch ->Bundesdatenschutzgesetz).

Datenträger
Speichermedium auf dem Daten in Form von Dateien dauerhaft gespeichert werden. Die auf Personal Computer (PC) am weitesten verbreiteten Datenträger sind Disketten, Festplatten, CD-ROM und Wechselmedien.

Datentransferrate
Maß für die Menge der übertragenen Daten von und zum Speichermedium, wird in ->KByte oder ->MByte pro Sekunde angegeben. Je höher die Datentransferrate, desto besser.

Datex-J/Datex-P
Alter Namen des ->Online-Dienstes ->T-Online.

DAU (Dümmster anzunehmender User)
Eine Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit und Penetranz. Ein DAU macht alle Fehler, die man machen kann. Ihn am Telefon zu haben, ist der Alptraum jedes Hotline-Mitarbeiters.

DBCS (Double Byte Character Set)
Zeichensatz, der zwei ->Byte zur Darstellung aller Zeichen nutzt.

DBMS (Datenbank-Managementsystem)
->Software, mit der Informationen organisiert, gespeichert und abgerufen werden können.

DCD (Data Carrier Detect)
Ein Signal, das bestätigt, daß ein gültiger Datenträger erkannt wurde.

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DCE (Data Communication Equipment)
Bezeichnung für eine Datenübertragungseinrichtung (z.B. ein ->Modem).

DDC (Data Display Channel)
DDC definiert das Zusammenspiel von Grafikkarte und Monitor und ist Grundvoraussetzung für den ->Plug&Play-Standard unter Windows 9x, mit dem die korrekten Einstellungen für den Monitor ermittelt werden.

DDE (Dynamic Data Exchange)
Standard der Firma Microsoft zur Informationsübermittlung zwischen Programmen. Auch als NetDDE in einem ->NetBIOS-Netzwerk verfügbar.

DDNS (Dynamic Domain Name Service)
Dieser vergibt zusätzlich zur ->IP-Adresse (->DHCP) auch dynamisch einen
->Domain-Namen innerhalb einen ->TCP/IP-Netzes.

Debuggen
Das Erkennen, Lokalisieren und Korrigieren von Fehlern - betrifft im Softwarebereich logische und syntaktische Fehler von Programmen, im Hardwarebereich Fehlfunktionen.

Debugger (engl.: Entlauser)
Softwarediagnoseprogramm auf Bit-Level mit dem Programmierer u.a. ->Bugs aufspüren.

Decoder
Hard- oder Software-System zum ->Decodieren von Daten. Bspw. zum Empfang von Pay-TV-Sendungen erforderlich.

Decoding (s. Encoding)

DECT (Digital European Cordless Telephone-Standard)
Standard für ->digitale schnurlose Telefone. Zwischen mehreren Handgeräten können kostenlos interne Gespräche geführt werden. Telefone nach DECT haben eine höhere Abhörsicherheit als ->analoge schnurlose Telefone.

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Default Gateway
Derjenige Rechner, der alle Pakete erhält, die nicht an Rechner im lokalen Netz adressiert sind.

Defense Data Network
Weltweites Kommunikations- und Datennetz des US-Verteidigungsministeriums bestehend aus dem Milnet (Military Network), Teilen des Internet und anderen ->Netzwerken.

DENIC (Deutsches Network Information Center)
Das DENIC, inzwischen in Frankfurt am Main beheimatet, verwaltet für die ->Internet-Domain .de die Vergabe der Unterdomains, koordiniert die Verteilung der Internetnummern und betreibt den Primary Nameserver. ->Domain-Namen müssen bei Denic beantragt werden, seit 1996 ist dies nur noch über einen professionellen ->ISP (Internetprovider) möglich.

Delimiter (engl.: Abgrenzung)
Speziell zu interpretierendes Zeichen in Dokumenten oder Befehlszeilen.

DES (Data Encryption Standard)
Von IBM entwickeltes Verschlüsselungssystem, das seit 1977 von der US-Regierung als offizielles Datenchiffriersystem eingesetzt wird. DES basiert auf dem klassischen System geheimer Schlüssel zum Codieren und Decodieren elektronischer Nachrichten.

Desktop
Als Desktop bezeichnet man die Arbeitsoberfläche eines Betriebssystems. Auf ihr finden sich verschiedene Programmsymbole. Die Arbeitsoberfläche läßt sich auch mit einem Schreibtisch vergleichen.

DFÜ (Datenfernübertragung)
Beschreibung für das Übertragen für Daten über große Entfernungen.

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DFÜ-Netzwerk
Modul in Windows 95/NT, das den PC per ->Modem oder ->ISDN-Karte mit einem anderen ->Netzwerk (bspw. Internet) verbindet.

DFN (Deutsches ForschungsNetz)
Der DFN-Verein betreibt seit 1984 das Wissenschaftsnetz (WIN) für Forschung, Lehre und Entwicklung. Neuerdings können auch Privatpersonen die Dienste des DFN nutzen.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Darüber wird einem ->Client im ->TCP/IP-Netz dynamisch eine ->IP-Adresse (incl. Lease) zugewiesen.

DHCP Relay-Agent
Die Komponente, die zuständig ist für das Weiterleiten von ->DHCP- und ->Broadcast -Nachrichten zwischen einem ->DHCP-Server und einem ->Client über einen
->IP-Router.

DHTML (Dynamic HyperText Markup Language)
Sie ist eine Weiterentwicklung der statischen Dokumentbeschreibungssprache ->HTML. DHTML soll die Seiten dynamischer d. h. veränderbar machen und so zu attraktiveren Seiten im ->WWW führen.

Dial Up
Englische Bezeichnung für das Einwählen eines ->Client beim ->Internet-Provider.

Dienste unter WinNT
Auf dem ->Server gestartete Admimistrations-Programmteile, die dann im ->Netzwerk zur Verfügung stehen.

Digital
Eine digitale Größe kann Aussagen über Vorgänge nur im Rahmen einer begrenzten Wertemenge machen. Das Ausgangssignal eines Mikrofons, das digitalisiert wurde, läßt eine Darstellung mit den Zahlen -128 bis +127 zu (s. auch ->analog).

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Digitale Postkarte
Dies ist ein Service, der von einigen Anbietern kostenlos angeboten wird. Dabei wird vom Absender eine ->eMail gestaltet, die mit Bild und Text versehen wird. Die ->virtuelle Karte verbleibt auf dem ->Server des Anbieters. Der Empfänger bekommt eine ->eMail, in der ihm mitgeteilt wird, daß eine Postkarte für ihn bereit liegt. Die Adresse, unter der er die Karte abholen kann, ist als ->Hyperlink eingefügt.

Digitale Signatur
Mittels einer elektronischen Unterschrift wird sowohl der Inhalt einer Nachricht als auch die Identität des Benutzers bestätigt.

DIN (Deutsches Institut für Normung)
Staatliches Normungsinstitut, ähnlich dem amerikanischen ->ANSI (s. auch ->ISO).

Direct3D (s. ->DirectX)

Directory of Servers
Eine ->WAIS-Datenbank, die eine Beschreibung der WAIS-Ressourcen enthält.

Direct Sound (s. auch ->DirectX)
Mit Direct Sound gelingt es, mehr als ein Audio-Stereosignal über den PC wiederzugeben (maximal 64 Stereokanäle). Die Kanäle können mit unterschiedlicher Abtastfrequenz, Auflösung und Effekteinstellung Audiosignale intern zusammenmischen und wiedergeben.

DirectX
Die Spiele-Schnittstelle von Microsoft, mit der die Leistungsfähigkeit der ->Hardware besser ausgenutzt wird. ->Direct 3D sorgt für die Kommunikation zwischen Grafikkarte, Prozessor und ->Software, ->Direct Sound für den richtigen (falls vom Spiel unterstützt) Klang (auch 3D).

Dithering
Eine Technik, die durch die Streuung von Punkten vorhandener Farben die Farbtiefe einer ->Rastergrafik erhöht. Dies geht zu Lasten der Auflösung (s. auch ->Antialiasing).

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DNS (Domain Name System)
Hierarchisch aufgebautes System für die Vergabe von ->Domain-Namen. Das DNS ordnet den logischen Namen von Rechnern im Internet eine ->IP-Adresse zu.

DMA (Direct Memory Access)
Der direkte Zugriff auf Daten im RAM-Speicher ohne Umweg über den Prozessor.

DNS-Server
Beim DNS-Client-Server-Modell sind dies die ->Server, die Informationen über Teile der DNS-Datenbank enthalten, wodurch für Client-Auswerter Computer-Namen verfügbar werden, die über den Netzwerkverbund eine Namensauswertung abfragen.

DNS-Spoofing
Sicherheitsrisiko in ->IP-Netzen. Mit einem Trick ist es möglich, daß die Antwort auf eine ->DNS-Anfrage von einem Angreifer vorgetäuscht wird. Für eine Zugangskontrolle oder eine ->Authentifizierung sollte daher keine ->DNS-Abfrage eingesetzt werden.

Doc
Dateiformat von WinWord-Textdokumenten. Per ->Plug-In lassen sich solche Dateien auch über den ->Browser darstellen.

Docking-Station
Eine Erweiterung für viele Notebooks (bspw. zusätzliche Laufwerke, externe Schnittstellen, Erweiterungskarten etc.), die dieses erst zum vollwertigen PC-Ersatz macht.

Dokument
Ein Dokument im ->Internet ist letztlich eine Datei bzw. besteht aus mehreren Dateien. Dabei kann es sich um Text-, Bild-, Ton- , Video- und andere Dateien handeln.

Dokument-ID
Verläuft Ihre Suche in einer ->WAIS-Datenbank erfolgreich, so erhalten Sie einen Dokumente-ID. Mit Hilfe des Client-Programms kann diese selektiert und das Dokument somit ausgegeben werden.

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DOM (Document Object Modul)
Bei DOM sind alle Elemente einer Seite wie Formulare, Bilder oder ->Stylesheets in Objekten verpackt. Sie verfügen damit über Eigenschaften und Methoden, können Ereignisse auslösen und mit Skriptsprachen bearbeitet werden. Die Objekte des DOM sind hierarchisch gegliedert. An der Spitze befindet sich im allgemeinen das Window-Objekt, welches das ->Browser-Fenster darstellt. Es gibt immer nur ein Window-Objekt; das wichtigste Objekt in der nächsttieferen Ebene ist das Document-Objekt, das das angezeigte Dokument enthält. Die nächsttiefere Ebene enthält mehrere Objekte wie Verweise, Bilder, Formulare, ->Applets und ->Scripts. Diese können mehrfach vorhanden sein. DOMs sind Browser-spezifisch. Die marktbeherrschenden ->Browser ->Internet Explorer und ->Netscapes Communicator haben das DOM zwar integriert, in Details unterscheiden sie sich jedoch gewaltig.

Domäne
Logische Struktur des ->Netzwerks, wobei die logische Struktur nicht identisch mit der physischen Struktur ist.

Domain
Die Domain ist die Bezeichnung der ->Internet-Adresse eines
->Servers. Beispiel: http://www.tigerweb.de, sowie der letzte Teil im ->Host-Namen einer ->Internet-Adresse, der meist die thematische Zuordnung des ->Servers angibt:

  • .com - kommerzielle Organisationen und Firmen
  • .edu - Universitäten und Bildungsinstitutionen in den USA
  • .gov - Regierungen und staatliche Institutionen in den USA
  • .net - Netzwerkbetreiber und Onlinedienste
  • .org - private, nicht kommerzielle Organisationen
Im Rest der Welt gibt die Domain üblicherweise den Standort an, z. B.

  • .at  -  Österreich
  • .au  -  Australien
  • .ca  -  Kanada
  • .ch  -  Schweiz
  • .de  -  Deutschland
  • .fr   -  Frankreich
  • .uk  -  Großbritannien
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Domain-Grabber
Unternehmen oder Einzelpersonen, die ohne ein plausibles wirtschaftliches Interesse an der Eigennutzung ->Top-Level-Domains aufkaufen. Grabber lassen sich trotz Verwechslungsgefahr mit dem Original Marken- und Firmennamen reservieren, um diese gewinnbringend weiterzuverkaufen oder die Besucherzahlen ihrer eigenen Internetseiten zu erhöhen.

Domain-Grabbing
Eine ->Domain-Adresse läßt sich beantragen, auch ohne daß ein ->Internet-Server unter dieser Adresse betrieben wird.

DOS (Disk Operating System)
Textorientiertes veraltetes ->Betriebssystem von Microsoft. Ist aber noch aus Kompatibilitätsgründen selbst bei Windows 9x enthalten.

Download
Bezeichnet das Herunterladen (auch saugen genannt) einer oder mehrerer Dateien von einem ->Server.

Downstream
Der Datenfluß vom ->Server (->Provider) zum ->Client (Kunde). Gegenteil von ->Upstream.

DPD (Digital Packet Data)
Technologien für die ->digitale ->Datenübertragung in Mobilfunknetzen. Datenübertragungsraten von 19200 ->Bit/s sind möglich.

Drag&Drop (engl.: Ziehen und Fallenlassen)
Bezeichnet den Vorgang, ein Symbol mit der Maus anzuklicken, an einen anderen Ort zu ziehen und dort die Maustaste loszulassen. Dadurch wird eine Aktion ausgelöst (bspw. das Anlegen einer Verknüpfung oder das Erstellen einer Kopie). Drag&Drop ist die bequemste Art, mit Daten zu arbeiten.

Drop-Down-Liste
Darunter versteht man eine herunterklappbare Auswahlliste, in der sich verschiedene Menüeinträge befinden, die Sie einzeln anwählen können. Wird zunehmend auch im ->Web als Navigation durch größere ->Sites angewandt.

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DSL (Digital Subscript Line)
Verbindungstechnik, mit der über kurze Entfernungen (ca. 5 Km) Daten mit bis zu 6 ->Mbps (->Download) bzw. 0,6 ->Mbps (->Upload) übertragen werden können. Bei allen Varianten (->ADSL, ->HDSL, ->SDSL) dieser Technik werden spezielle ->Modems an Kupferdraht-Standleitungen betrieben.

DSP (Digitaler SignalProzessor)
Entlastet den PC-Prozessor beim Aufnehmen (Sampling) und Komprimieren von Klängen.

DSR (Data Set Ready - Betriebsbereitschaft)
Signal der ->V.24-Schnittstelle.

DSS1 (Digital Subscriber Signalling System No.1)
Europaweit genormter ->ISDN-Standard.

DSSSL (Document Style Semantics and Specification Language)
Standard mit dem das Layout von ->SGML-Dokumenten beschrieben wird.

DTD (Document Type Definition)
Die DTD beschreibt den Satz an unterstützten Elementen, ihre Attribute sowie die Elemente eines Dokuments, die innerhalb anderer Elemente auftreten dürfen. Innerhalb einer DTD wird ein Element mit dem Schlüsselwort Element definiert. Die Elementdefinition legt fest, ob das Element andere Dokumente enthält und ob die Open- und End-->Tags optional sind oder nicht.

DTMF (Dualtone Multi-Frequency - Tonfrequenzwählsystem, s. auch ->MFV)

DTP (Desktop Publishing)
Layout und Druckvorbereitung von ->Dokumenten mit Hilfe des PCs.

DTR (Data Terminal Ready - Endgerät betriebsbereit)
Signal der ->V.24-Schnittstelle.

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Duplex
Die Kommunikation zwischen zwei ->Terminals gleichzeitig in beide Richtungen wird als Duplex-Verbindung bezeichnet. Die Verbindung in nur eine Richtung (vom Sender zum Empfänger) heißt Simplex-Verbindung. Des weiteren gibt es noch eine ->Halbduplex-Verbindung. Auch hier werden Daten in beide Richtungen übertragen. Allerdings nicht gleichzeitig, sondern nacheinander.

Durchsatz
Die tatsächlich erreichte Datentransferrate bei der Übertragung im Internet, hängt von der ->Bandbreite, der Serverleistung, der Performance des ->Modems/ISDN und der Anzahl der gleichzeitig surfenden Teilnehmer ab.

DVD (Digital Versatile Disc)
Designierter Nachfolger der ->CD-ROM. Wird derzeit in erster Linie für Videodaten eingesetzt. In Kürze sollen die ersten wiederbeschreibbaren DVDs auf den Markt kommen.

Dynamische IP-Adresse
Durch das schnelle Wachstum des ->Internets und die nicht immer optimale Vergabe der ->IP-Adressen werden freie ->IP-Adressen immer knapper (und teurer). Aus diesem Grunde werden Klientenrechnern, die per ->Modem oder ->ISDN nur zeitweise mit dem ->Internet verbunden sind, keine festen ->IP-Adressen mehr zugeordnet. Sie bekommen bei der Einwahl eine freie Adresse aus dem Adress-Pool des ->Providers oder ->Online-Dienstes (bspw. ->T-Online) zugeordnet, die nach der Abwahl wieder freigegeben wird.

Dynamisches Routing
Durch dynamisches Routing werden die Routing-Tabellen automatisch aktualisiert, was den gesamten Verwaltungsaufwand zwar reduziert, den Datenverkehr in großen ->Netzwerken jedoch erhöht.


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Erstellt: 14. März 1998  -  Aktualisiert: 12.11.2001
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