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Internet - Glossar    W - Z
 
X

X.25
->Protokoll, das die unteren 2 Schichten des ->ISO/OSI-Modells abdeckt. Dienst zur Datenübertragung, der in Deutschland als ->Datex-P (Data Exchange, paketvermittelt) bezeichnet wurde.

X.29
Das X.29-Protokoll sitzt auf dem ->X.25-Protokoll auf und erlaubt es, ähnlich dem ->Telnet-Protokoll, auf entfernte Rechner ->online zuzugreifen.

X.75
->B-Kanal-Protokoll im ->ISDN mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 64 ->KBit/s. Über X.75 werden im ->ISDN Verbindungen aufgebaut, die einer Modemverbindung ähneln. Auf diese Weise können mittels Modemprogrammen Verbindungen zu ISDN-Mailboxen aufgebaut werden.

X.400
Standard zum Austausch von interpersonellen Mitteilungen. Wird auch als Message Handling System bezeichnet.

X.500
Hierbei handelt es sich um einen verteilten, hierarchisch aufgebauten Verzeichnisdienst, der bislang meist nur personenbezogene Daten enthält. Wird auch als Directory bezeichnet.

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Xlink (eXtended Lokales Informatik Netz Karlsruhe)
Projekt der Fakultät für Informatik der Universität Karlsruhe. Anbieter von Internet-Diensten.

XML (eXtentible Markup Language)
Teilmenge der ursprünglichen Seitenbeschreibungssprache ->SGML mit unterschiedlichen, individuell veränderbaren Anwendungsgebieten.

X-Modem
->Übertragungsprotokoll. Neben ->Kermit eines der ältesten Datenübertragungsprotokolle.

xQx
Nach dem Huffmann-Verfahren - genannt sQueezing - komprimierte und verschlüsselte Datei. Die Erweiterung der Originaldatei wird in der Mitte durch ein Q ersetzt. Aus .TXT wird .TQT.

XRef (Cross Reference)
Verzeichnis von Referenzen.

X-Window-System
Grafische Benutzeroberfläche für ->UNIX-Systeme. Es verfügt über eine ->Client/Server- Architektur. X-Clients (die Programme) können über eine ->TCP/IP-Verbindung ihre Daten auf einem anderen Rechner (X-Server) anzeigen.

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xZx
Ein Programm, das Dateien komprimiert und verschlüsselt. Verwendet wird bei dieser Methode das LZW-Verfahren, auch bekannt als crunching.


Y

Yahoo
Hierarchische Liste, Neuheitendienst und Suchsystem von Internetinformationen und -diensten. Weltweit bedeutendster Suchdienst.

Yellow Pages (engl.: Gelben Seiten)
Bezeichnung im ->Internet für ein Verzeichnis aller Branchen (Branchenbuch).

Y-Modem
->Übertragungsprotokoll, das die diversen X-Modem-Erweiterungen zusammenfaßt und sie um eine Übertragung von Dateinamen, Dateigröße und Batch-Übertragungen ergänzt.

YUV
Eine Methode, Farbwerte in ->Rastergrafiken oder Videodaten darzustellen, ähnlich wie bei ->RGB. Auch YUV stellt eine Farbe mit drei Werten dar, nämlich die Helligkeit Y und die Farbwerte U und V.


Z

Z 3
Von Konrad ->Zuse entwickelte Rechenanlage. Die erste funktionsfähige elektromechanische Rechenmaschine die bereits das Dualsystem und die Gleitkommadarstellung verwendete.

Z39.50
Standard, der ein ->Protokoll zur Informationsbeschaffung aus Datenbanken auf der Anwendungsschicht des ->ISO/OSI-Modells definiert.

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10Base2
Basiert auf der ->Bus-Topologie. Die maximale Kabellänge beträgt 185 Meter, dazwischen lassen sich maximal 30 Geräte in einem Mindestabstand von 50 Zentimeter anschließen. Als Kabel kommt geschirmtes ->Koaxial-Kabel (Typ RG58) mit einem 50-Ohm-Abschlußwiderstand zum Einsatz. Die maximale Übertragungsrate ist 10 ->MBit/s. Diese Verkabelungsart benötigt keine aktiven Komponenten und ist hinsichtlich Kabel und Stecker sehr preiswert. Nachteilig ist die hohe Störanfälligkeit (Segment- Unterbrechung, Störstrahlung) und die mangelnde Flexibilität.

10BaseT
Basiert auf der ->Stern-Topologie. Bei der Wahl der Kabel ist STP (geschirmtes ->Twisted Pair) im Gegensatz zum UST (ungeschirmtes Twisted Pair) vorzuziehen. Der Abschlußwiderstand beträgt immer 100 Ohm. Die maximale Länge jedes Kabels vom Netzwerkgerät zum Knotenpunkt beträgt 100 Meter. Die maximale Übertragungsrate ist bis zu 100 ->MBit/s. Aktive Komponenten (->Hubs) am Knotenpunkt sowie die sternförmige Verkabelung machen die Installation von 10BaseT teuer. Dafür ist es sehr stabil.

Z-Buffering
Ein spezieller Bereich im Grafikspeicher, der die z-Koordinaten von Objekten enthält. Der Grafikprozessor benötigt diese Koordinaten, damit er immer nur Objekte mit den kleinsten z-Werten (also jene im Vordergrund sichtbaren) tatsächlich darstellt.

Zeilenfrequenz
Gibt an, wie schnell der Elektronenstrahl eine Zeile schreibt. Die maximal zulässige Zeilenfrequenz eines ->Monitors bestimmt die höchstmögliche ->Bildwiederholfrequenz. Um zum Beispiel bei 1024 x 768 Punkten mit 80 ->Hz ->Bildwiederholfrequenz arbeiten zu können, sind 64 ->kHz notwendig.

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Zeitbombe
Spezielle, häufig vorkommende Form eines ->Virus, der zu einem genau festgelegten Zeitpunkt Daten zerstört. Der bekannteste Vertreter dieses Genre ist der Michelangelo-Virus. Ein beliebter Zeitpunkt, an dem die Zeitbombe "hochgeht", ist Freitag, der 13.

Zeitdienst
Internet-Dienst, der die Uhrzeit auf dem angesteuerten ->Server zurückmeldet.

Zensur
Im Internet gilt das ungeschriebene Gesetz der unzensierten Rede- und Meinungsfreiheit. Seit Kinderpornos und militante Rechte im Weltnetz Skandale auslösten, fordern immer mehr Regierungen eine digitale Zensur.

Zip-Format (Dateiendung .zip)
Das wohl am verbreitesten Packformat im ->Internet. Befindet sich durch den ->Shareware-Klassiker WinZip auf nahezu jeden ->PC.

Zip-Laufwerk (engl.: Reißverschluß)
Von der Firma IOMEGA entwickeltes und 1995 auf den Markt gebrachtes Wechselplattenlaufwerk mit 100 MB (seit anfang 1999 250 MB Disketten, die abwärtskompatibel sind).

Zippies
So nennt man optimistische Zeitgenossen fuer die die Flower-Power Kultur und moderne Technologien keine Gegensätze sind.

Z-Modem
Weitverbreitetes ->Protokoll zum Datenaustausch. Vorteil: Kann eine durch Leitungsstörungen abgebrochenen Datenübertragung wieder aufnehmen.

Z-Netz
Ein ->Mailboxnetz, welches auf der Zerberus-Software basiert.

Zone
Im ->DNS der Namensbereich, für den ein ->DNS-Server zuständig ist.

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Zugriffsberechtigung
Bezeichnung für Rechte, die einem Anwender in einem ->Netzwerk, in einer ->Mailbox oder einem anderen Kommunikationssystem durch den ->Administrator eingeräumt werden.

Zuse
Konrad Zuse war einer der Pioniere des Computerzeitalters. Er lebte von 1910 bis 1996. Er entwickelte die erste programmierbare Rechenmaschine Z1, die jedoch fehlerhaft war. Das 1941 entwickelte Nachfolgemodell ->Z 3 mit 2000 Relais funktionierte dagegen einwandfrei. Es verwendete bereits das Dualsystem und die Gleitkommadarstellung.


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Erstellt: 14. März 1998  -  Aktualisiert: 12.11.2001
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