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| Internet - Glossar A |
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A AA (auto answer) ->Answer-Modus bei einem ->Modem. a/b-Adapter Gerät, das den Anschluß analoger Geräte an ->ISDN ermöglicht. Abruffunktion Mit der Abruffunktion kann ein Faxgerät ein Partnergerät auffordern, eine Faxnachricht zu senden (aktiv) oder selbst eine Nachricht versenden (passiv). Access Die Online-Verbindung zum ->Internet über einen ->Provider. Access-Provider Diensteanbieter (Provider) , die zu fremden Inhalten nur den Zugang zur Nutzung vermitteln. Sie haften im Gegensatz zum ->Content-Provider überhaupt nicht (§ 5/III IUKDG). Account Zugangskonto - gilt für Computer, ->Netzwerke, ->Mailboxen, ->Online-Diensten und Internetangebote (z.B. ->eMail). Der Account besteht zumindest aus einem ->Benutzernamen und einem persönlichen ->Paßwort. ACL (Access Control List) Damit bezeichnet man eine Zuordnung von Netzwerkdiensten zu Rechnern, die diese Dienste nutzen dürfen. Acrobat Eine Software von Adobe, die mit ->PDF-Dateien umgehen kann. Acronym Wortkürzel häufig gebrauchter Begriffe oder Redewendungen, mit denen man beim Verfassen von ->eMails oder ->Newsgroup-Artikeln Zeit sparen kann. ActiveMovie Neuere Softwareschnittstelle zur Ansteuerung von ->Multimedia-Geräten auf Windows-PCs. ActiveMovie setzt mehrere austauschbare Treiber ein, die beim Abspielvorgang zusammenarbeiten. Auf diese Weise ist ActiveMovie bei der Auswahl der Datenquelle flexibler als die ältere ->MCI-Schnittstelle. ActiveX Komponentenmodell von Microsoft, mit dessen Hilfe Anwendungsprogramme beliebige dynamische Funktionalitäten erhalten. ActiveX-Control ActiveX-Controls sind eine von Microsoft entwickelte Methode, einen ->Browser um von einem ->Server geladene Programme zu erweitern. Bisher stehen ActiveX-Controls nur für das ->Betriebssystem Windows und neuerdings auch für den Macintosh zur Verfügung. Ad Clicks Anzahl der Klicks auf einen ->Link. Andere Arten um Zugriffe zu messen sind ->Page Impressions und ->Visits. Ad Clicks Rate Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den ->AdViews/Page Impressions der jeweiligen ->HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet sich demnach durch: AdClicks auf den Werbebutton dividiert durch die Summe der AdViews für einen Tag/Woche/Monat dieser Seite multipliziert mit 100. Address Spoofing Adressenschwindel! Mit einer falschen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein. Add in Mit Add in bezeichnet man meist eine Sammlung von zusätzlichen Funktionen oder Optionen, die in ein Programm integriert werden. Die Programme werden dadurch in ihrem Leistungsumfang verstärkt und erhalten zusätzliche Eigenschaften. Add-ons Dies sind Programme, die eine vorhandene Software um neue Funktionen erweitert und von den Herstellern meist kostenlos zur Verfügung gestellt werden (bspw. Powertoys von Mocrosoft). AdGame Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spielend beschäftigt und sie dadurch näher kennenlernt. Gewinnchancen oder der Eintrag in eine "Hall of Fame" (Bestenliste) erhöhen den Anreiz, an einem AdGame teilzunehmen. AdMail Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per ->eMail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (->Spamming). Admin Kurzform für Administrator, Verwalter eines ->Netzwerks oder ->Servers. Adresse Jeder Anbieter im Netz hat eine bestimmte Kennummer. Diese weist auf das lokale Netz hin, über das der Anbieter erreichbar ist. Dies kann eine bestimmte ->Website sein. Mit Adresse ist auch die eMail-Adresse gemeint. AdServer Die Aufgabe eines AdServers besteht darin, für ein Web-Angebot die ->Werbebanner zu steuern. ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) ADSL ist eine Variante des ->DSL, bei der ->upstream mit geringerer ->Datenrate (768 ->KBit/s) als ->downstream (bis 9 ->MBit/s) abgearbeitet wird. Adult Check System zur Sicherstellung der Volljährigkeit. Adult Check vertraut darauf, daß nur volljährige Kreditkarten besitzen können und prüft bei der Aufnahme, ob die Kreditkartendaten einwandfrei sind. Nach positiver Prüfung erhält man einen ->Usernamen und ein ->Paßwort. Agent Bei der Anwendung eines ->Clients (Client-Applikation) ist der Agent für Informationsfindung, -aufbereitung und -tausch zuständig. AGP (Accelerated Graphics Port) Ein neues ->Interface für die Ansteuerung von speziellen Grafik-Karten. Dabei sollen bis zu 266 ->MByte/s bzw. 533 ->MByte/s im 2x-Modus erreichbar sein. AIM (AOL Instant Messager) Damit läßt sich feststellen ob ein anderer AIM-Anwendern gerade ->online ist, um sich bspw. mit ihnen zu unterhalten (->chatten). Dieser Dienst ist kostenlos. Akustikkoppler Vorreiter des ->Modems. Ein Akustikkoppler wird mittels Gummimuffen auf einen gewöhnlichen Telefonhörer aufgesteckt. Größter Nachteil ist die Geschwindigkeit. Die schnellsten Akustikkoppler erreichen max. 1200 ->Bit/s. Algorithmus Eine Rechenvorschrift oder ein Verfahren um z.B. Daten zu ver- und entschlüsseln oder durch eine Iteration (Annäherung) die Wurzel einer Zahl zu bestimmen. Alias Name oder Bezeichnung, der/die anstelle des Originals verwendet wird. Findet man häufig bei ->eMail-Adressen und zunehmend bei ->Homepage-Adressen. Alpha-Version Vorabversion einer ->Software, die noch nicht den vollen Funktionsumfang hat (s. auch ->Beta-Version) Alphakanal Ein künstlicher, nicht sichtbarer Farbkanal, der in einigen Grafikprogrammen für Transparenz- und Überlagerungsfunktionen verwendet wird. AltaVista Beliebtester Volltext-Suchindex im ->Internet, nun auch in deutscher Sprache. Analog Übertragungsverfahren, bei dem die Form der elektrischen Signale, die (moduliert) übertragen werden, den Schallwellen, die vom Mikrofon aufgenommen werden, entspricht. Durch Möglichkeit der Demodulation von Unbefugten ist dieses Übertragungsverfahren nicht abhörsicher. Anbieter (s. ->Provider) Animated GIF (animierte Gif) ->GIF-Variante, bei der mehrere Einzelbilder in einer Datei gespeichert sind und quasi wie bei einem Film hintereinander ablaufen. Anker Wird in ->HTML für eine Text- oder Bildverknüpfung zu einem anderen ->Dokument benutzt. Anlagenanschluß Telefonanschluß, an dem mit ->ISDN eine Telefonanlage betrieben werden kann (s. auch ->Mehrgeräteanschluß) ANSI (American National Standards Institute) 1. Diese Einrichtung definiert die Standards in den USA und ist Mitglied der ->ISO. 2. ANSI ist ein genormter Satz aus 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen und Sonderzeichen). Jedem der 256 darstellbaren Zeichen ist eine Zahl zwischen 0 und 255 zugewiesen. Der ANSI-Code wird von ->Windows und Windows-Programmen zur Zeichendarstellung verwendet. Nicht-Windows-Programme verwenden zur Darstellung in der Regel den ->ASCII-Zeichensatz. Die Belegung des ANSI- und des ->ASCII-Zeichensatzes ist für die Zeichen mit den Nummern 32 bis 127 identisch und enthält das lateinische Alphabet sowie Satz- und Währungszeichen. In den Werten 128 bis 255 finden sich Sonderzeichen wie deutsche Umlaute, französische Akzentzeichen etc. ANSI Standard In der Fachsprache der Datenkommunikation ist damit ein Standard für die Übermittlung von Bildschirmdarstellungen gemeint. Es wird nicht einfach nur ein "Foto" des aktuellen Bildschirms übermittelt, was ja bei jeder kleinen Änderung erneut passieren müßte. Statt dessen wird jede Bewegung der Eingabeposition (des Cursors), jedes neue Bildschirmattribut und jede Farbänderung mit Befehlen (ANSI-Codes) übermittelt. Answer-Modus Einstellung eines ->Modems, bei dem es auf ankommende Rufe antwortet. Anonymous FTP Spezielle Form des FTP-Dienstes, der ohne eigenen ->Account dem Benutzer Zugang zu den weltweiten ->Anonymous FTP-Servern gewährt. Antialiasing Rechnerisches Verfahren, das bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von ->Rastergrafiken und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu entschärfen hilft und die Auflösung erhöht. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen der Objekt- und der Hintergrundfarbe (s.auch ->Dithering) AOL (America Online) Kommerzieller und zugleich weltweit größter ->Online-Dienst. Apache Ein ->UNIX Web-Server, der bei über der Hälfte aller ->Sites eingesetzt wird. Apache ist ->Freeware und basiert auf dem ->NCSA-Web-Server. API (Application Programming Interface) Eine Schnittstelle, die dem Programmierer Funktionen der Hardware oder des Betriebssystems zugänglich macht. APM (Advanced Power Management) Komplett über das ->BIOS gesteuerte Stromsparfunktion. Komponenten wie Festplatten, Bildschirm oder Prozessor werden nach einer eingestellten Zeit der Inaktivität abgeschaltet bzw. gedrosselt. Applet Kleines ->Javaprogramm, das in eine ->Webseite eingebunden und anschließend mit einem Java-fähigen ->Browser betrachtet wird. AppleTalk So werden Kommunikationsprotokolle für den Apple Macintosh-Rechner bezeichnet. Die ->Protokolle orientieren sich am ->OSI-Referenzmodell und ermöglichen so den Zugriff und die Erweiterung auf alternative ->Protokolle. Application-Sharing Die Möglichkeit bspw. bei Konferenz-Programmen Anwendungen gemeinsam zu nutzen. Applikation Anwendungsprogramm zur Lösung bestimmter Aufgaben und zum Erstellen von ->Dokumenten, wie z.B. Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramme. Archie Ein Dienst, zum Sammmeln und Suchen von Dateien (dazu gehören auch ->Software) auf Massenspeichern im ->Internet. Hierzu wird ein Archie-Client benötigt. ARJ (Dateiendung .arj) Im Internet noch recht häufig verwendetes Packformat. ARP (Adresse Resolution Protocol) Bezeichnung für eine Methode, um ->Internet-Adressen in ->MAC-Adressen (->Ethernet-Adressen) umzuwandeln. ARPANET (Advanced Research Project Agency Network) ->Netzwerk, das von der Advanced Research Projects Agency Ende der 60er Jahre ins Leben gerufen wurde Vorläufer des ->Internet. Artikel Eine Nachricht an eine ->Newsgroup im ->Usenet wird Artikel genannt. Wird ein Artikel an den ->Newsserver geschickt, wird vom ->posten gesprochen. Erscheint ein Artikel gleichzeitig in mehreren ->Newsgroups, so wird vom ->cross-posting gesprochen. Der Text eines Artikels heißt body, die Überschrift ->subject, der Verfasser des Artikels author und der Kopf wird ->header genannt. ASCII (American Standard Code for Information Interchange) ASCII wurde 1968 mit der Absicht entwickelt, Datenübertragung zwischen divergierenden Hardware- und Software-Systemen zu standardisieren. Das Codierungsschema ordnet jedem Zeichen aus dem standardisierten Zeichensatz eine Zahl zu. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bit (erweiterter ASCII) verwendet, wodurch bis zu 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) darstellbar sind. Die ersten 32 Zeichen sind für Steuerzeichen reserviert. Ein erweiterter ASCII-Code ist ein Satz von Zeichen, der den ASCII- Werten zwischen dezimal 128 und 255 (hexadezimal: 80hex bis FFhex) zugeordnet ist. Er kommt beim PC zum Einsatz. ASP (Active Server Pages) Die ASP sind integraler Bestandteil der Active-Plattform von Microsoft. Die Active-Plattform basiert auf einer Anzahl von Sprachen, Standards und Services, die dazu benutzt werden können um entweder Active-Desktop (->Client-Seite) oder ->Active-Server (->Server-Seite) ->Applikationen zu erstellen. Asymmetrische Verschlüsselung Das Konzept der asymmetrischen ->Kryptographie wurde 1976 von Whitfield Diffie und Martin Hellman vorgeschlagen, um das Problem des Schlüsselmanagements (der Begriff umfaßt das Erzeugen, die Übertragung und das Speichern des Schlüssels) zu lösen. Nach ihrem Konzept hat jeder Beteiligte zwei Schlüssel - einen öffentlichen und einen privaten, der geheim bleibt. Jede Kommunikation umfaßt nur öffentliche Schlüssel, private werden nie übertragen oder geteilt. Der Absender chiffriert mit dem öffentlichen Schlüssel, das Chiffrat kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel dechiffriert werden, der sich ausschließlich in der Hand des Empfängers befindet. Darüber hinaus ist asymmetrische ->Kryptographie auch zur Authentifikation (digitale Unterschriften) verwendbar. Asynchrone Verbindung Verbindung ohne Übertragung eines Datentaktes. Anfang und Ende eines Datenworts müssen durch ->Start- und ->Stopbits markiert werden. AT-Befehle Kommandosprache zur Modemansteuerung. Der AT- oder ->Hayes-Befehlssatz, bei dem die Kommandos durch ein "AT" für Attention (engl.: Achtung) eingeleitet werden, wird zur Steuerung von ->Modems verwendet. ATM (Asynchronous Transfer Mode) Paket-Vermittlungsverfahren, bei dem 53 ->Byte große Zellen die Informationen tragen. Jede Zelle besteht aus einem 5 ->Byte großen ->Header und 48 ->Byte Nutzlast. Der ->Header enthält Angaben über Sender und Empfänger sowie die Service-Anforderungen. Attachement (engl.: Anlage) Anlage, meist über das ->MIME-Format mit ->BASE64 oder ->UUDECODE verschlüsselte Dateien jeder Art, zu einer ->eMail. ATX-Board ->Motherboard das gegenüber einem normalen Board einige Besonderheiten aufweist. Alle ->Slots nehmen Karten mit voller Länge auf. Außerdem kann ein ATX-Board mehr I/O Features wie ->AGP-Port, ->Modem, ->Audio oder ->LAN direkt onboard realisieren, das heißt ohne extra Karten zu benötigen. AU Das Sun-Audio-Format (Dateiendung .au) stammt aus der ->Unix-Welt und wird auch gern bei ->Java-Applets verwendet. Das Format läßt nur eine Sampling-Rate von 8 kHz zu, was einer schlechten Tonqualität entspricht. Deshalb eignet es sich in erster Linie für Sound-Effekte. AUC (Authentication Center) Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes). Audiostream Datenströme digitaler Audiodaten. Der Prozessor schickt die Audiostreams von der Festplatte zur Soundkarte, um sie dort verarbeiten zu lassen, in ein Analogsignal umzuwandeln und über die Lautsprecher wiederzugeben. Authenticode Ein Ansatz der Firma Microsoft, ->ActiveX-Objekte mit Hilfe von ->Verschlüsselungsverfahren zu authentifizieren. Im Gegensatz zu ->Java-Applets unterliegen ->ActiveX-Objekte nämlich keinen Beschränkungen und können so z.B. ->Viren oder andere unangenehme Begleiterscheinungen enthalten bzw. hervorrufen. Deswegen sollte jedes ->ActiveX-Objekt eine digitale Unterschrift des Programmierers enthalten, damit sichergestellt ist, daß das geladene Objekt noch im Originalzustand ist. Authorisation (->Berechtigung) Autorensystem Komfortable Entwurfsumgebung welche Autoren die Erstellung interaktiver ->Multimediaanwendungen ohne tiefere Systemkenntnisse oder Programmierkenntnisse ermöglicht. Autoritäts-Zone Teil vom Domänen-Namensraum, für den ein bestimmter ->Namensserver verantwortlich ist. Eine Autoritäts-Zone beinhaltet mindestens eine ->Domäne. Avatar Künstliche Figur, die als virtuelles Abbild des ->Surfers oder ->Chatters in 3D-Welten verwendet wird. AVI (Audio Video Interleave) Von Microsoft eingeführter Standard für Audio- und Videodaten. AVI-Dateien sind eine spezielle Implementation des ->RIFF-Dateiformats. Sie können recht unterschiedliche Daten enthalten, für die das passende ->CODEC installiert sein muß. AWT (Abstract Window Toolkit) Eine ->Java-Bibliothek, die eine auf allen Rechnern gleiche ->Schnittstelle zum ->Betriebssystem realisiert. |
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